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Schon in der Antike sagte man:                                                                 Freie Menschen können Waffen besitzen, Unfreie und Sklaven benötigen dafür eine Erlaubniss!


In dieser Rubrik werde ich Fotos und Beschreibungen von legalen Selbstschutzwaffen veröffentlichen. Diese Waffen dürfen von jeder über 18.Jahre alten Person erworben und auf dem eigenen Besitztum auch geführt (zugriffsbereites mit sich tragen) werden. Das Transportieren in einem verschlossenen Behältnis (also mit Schloß und zugeschlossen) ist allerdings erlaubt.


Aufgrund einer, meiner Meinung nach unsinnigen, Änderung des Waffengesetzes wird das Führen von Hieb-und Stoßwaffen und Messern mit einhändig feststellbarer Klinge ( Einhandmesser ungeachtet der Klingenlänge ) oder feststehenden Messern mit einer Klingenlänge über 12cm verboten. Verstösse dagegen gelten als "Ordnungswidrigkeit" und sowas kann mit einer Geldbuße von bis zu 10000€ bestraft werden.                          Klappmesser mit feststellbarere Klinge, die nicht Einhändig zu öffnen sind, dürfen weiterhin ohne Einschränkung geführt werden.


Sollten Sie sich also ein Küchenmesser mit einer feststehenden Klinge von mehr als 12cm zulegen, so müssen Sie dieses auf dem Weg nach Haus in einem verschlossenen Behältniss tranportieren um nicht gegen das Waffengesetz zu verstossen. Ob die Verkäufer darüber informiert sind?



Nur zum besseren Verständniss der besonderen Logik dieser Gesetzesänderung. Die beiden oberen Messer mit einer Klingenlänge von knapp 12cm dürfen weiterhin geführt werden. Das unterste Messer, ein Einhandklappmesser mit feststellbarer Klinge, darf nicht geführt dafür aber in einem verschlossenen Behältniss (mit Schloß) transportiert werden. Schilda lässt grüßen!

Einwendungen gegen diese und andere Einschränkungen der Persönlichen Freiheit können unter "Petitionen" bei www.bundestag.de vorgebracht werden.


Da diese Waffen also gewissen Einschränkungen unterliegen, stelle ich Ihnen auch Gegenstände des Täglichen Gebrauchs vor die Sie ebenfalls zur Selbstverteidigung verwenden können und die Sie überall mitführen dürfen.

Dies soll allerdings keine Aufforderung sein irgendetwas mit sich zu führen oder anderen Menschen Gewalt anzutun. Sie dürfen sich ausschließlich gemäß des Notwehrrechts verteidigen.

Zum Thema Selbstverteidigung ist die Webseite www.kalter-stahl.com zu empfehlen. Auf dieser wird klar warum man sich zwar wehren aber nicht den Helden spielen sollte.


Kubotan:                                               Mit diesem unscheinbaren Gegenstand lassen sich Schläge, Stöße und Nervendrucktechniken ausführen. Einsatz:                                                   In die Faust nehmen und mit den überstehenden Enden zuschlagen, Kleinfingerseite Hammerschläge, Daumenseite Stöße. Seinen Namen hat das Ding von dem Amerikanischen-Selbstverteidigungs-Ausbilder Takayuki Kubota. Erwerb, Besitz, Transport und das Führen sind legal da der Kubotan aufgrund eines Feststellungsbescheides nicht als Hieb und Stoßwaffe gilt. Quelle Feststellungsbescheide unter www.bka.de .



SDS:                                                Im großen und ganzen ist der SDS auch nur ein Kutotan mit stumpfer Spitze und er wird auch wie ein solcher eingesetzt! Selbstverständlich gelten für ihn auch die gleichen gesetzlichen Regeln!



Cold - Steel, Pocket-Shark und Sharkie:                                                 Ein Faserschreiber als Selbstverteidigungsgerät, eine gute Idee nur für die Hemdtasche etwas groß geraten zum Vergleich der Kugelschschreiber darunter. Die Kappe hat einen Schraubverschluß was die Stabilität erhöht in gewohnter Cold - Steel Qualität. Bezugsquelle Kahnert - Verlag.



Travel Wrench:                                Dieses Gerät versteht sich als weiterentwickelter Kubotan. Die Sechskantöffnungen sollen auf Fahrrad b.z.w. Skateboardschrauben passen. Einsatz:                                           Zeigefinger durch das große Loch stecken und hauen, bei Geraden und Haken erzielt man eine Art Doppeltreffer desweiteren sind alle Kubotantechniken möglich. Erwerb, Besitz und Transport sind legal, ich gehe davon aus, das für das Führen die gleichen Regeln gelten wie für den Kubotan. www.bka.de



Kugelschreiber:                                    Mit einem Kugelschreiber, besonders wenn sein Gehäuse aus Metall besteht, lassen sich alle Kubotantechniken ausführen. Da ein Kugelschreiber ein Gegenstand des Täglichen gebrauchs ist, kann Ihnen im Fall des Falles auch kein Vorsatz unterstellt werden.



Taschenlampen:                                   Mit einem Metallgehäuse ausgestattet lassen sich alle Kubotan-Techniken ausführen und ein Licht kann man immer mal gebrauchen. Ohne jedwede Einschränkung zu führen erlaubt.



Türschlüssel:                                        So ein Schlüssel kann abgesehen von seiner Zweckbestimmung vielseitig eingesetzt werden. Wenn man ihn in die Faust nimmt und zwischen Zeige und Mittel oder zwischen Mittel und Ringfinger herrausschauen lässt, kann man sich damit hauenderweise wehren, so man muß. Längseits in der Faust, lassen sich alle Kubotantechniken ausführen.



Rettungsmesser:                                 Die sehen nur aus wie Messer, Rechtlich sind es Rettungswerkzeuge und die dürfen nach wie vor überall ohne Einschränkung geführt werden.            Quelle "Feststellungsbescheide" unter www.bka.de und die Antwort des Bundesinnenministers Dr. Wolfgang Schäuble vom 09.04.2008 unter www.abgeordnetenwatch.de. Diese Aussage kommt für mich von der obersten Instanz.



Signalgeräte:                                          Von oben, Trillerpfeife, Schrill-Alarm und eine Batteriebetriebene Sirene. Diese Geräte machen einen Höllenlärm, was wohl keinem Übeltäter gefallen wird. Mit dem Schrill-Alarm lassen sich auch Kubotantechniken ausführen. Diese Geräte dürfen ohne Einschränkung mitgeführt werden.



Signalgerät Rocky:                          Eine Sirene für Kinder, sobald der Sicherungsstift am Kopf herrausgezogen wird geht die Sirene los. Man muß den Kindern nur beibringen dass dieses Gerät zum Schutz und nicht zum Spass dient. Manko: Das Befestigungsband ist nur mit dem Sicherungsstift verbunden und nicht mit dem Sirenengehäuse (Verlustgefahr) desweiteren hat es keine Sollbruchstelle (Würgegefahr).



Alarmschirm:                                       Ein im Alltag nützlicher Gegenstand, nicht nur das er vor Regen schützt er hat im Griff auch noch eine Lampe die im Bedarfsfall Blitzt und eine laute Sirene. Das ganze wird mit Handelsüblichen Batterien betrieben also Preisgünstig. Notfalls ist dieser Schirm auch als Schlaginstrument zu nutzen aber nicht dafür gedacht.



CS-Gasspray:                                   Sehr beliebt bei Damen, allerdings ist das Erwerben und Mitführen erst ab dem 16. Lebensjahr gestattet.           Einsatz:                                                     Die Düse auf den Angreifer richten und wie beim Haarspray den Knopf drücken. Dabei sollte man auf die Entfernung zum Gegner und besonders auf die Windrichtung achten, außer bei direkter Berührung, niemals gegen den Wind sprayen. Desweiteren ist CS bei Betrunkenen, Drogenabhänigen und Tieren wirkungslos.



Pfefferspray:                                          Im Gegensatz zum CS-Spray, fällt Pfefferspray unter das Lebensmittelgesetz und darf daher ohne Altersbeschränkung erworben und geführt werden. Es wirkt auch bei Betrunkenen, Drogenabhänigen und Tieren. Es darf nur gegen Tiere eingesetzt werden. Sollten Sie es mitführen dann ausschließlich zur Tierabwehr, bei anderweitigem Einsatz rettet Sie vielleicht §33StGB.



Pfefferspray in Stiftform:                 Etwas unauffälliger als eine Spraydose aber genauso wirksam. Alles zum Pfefferspray gesagte trifft auch hier zu.



Jet Protector:                            Genaugenommen ist dies ein zweischüssiger Pfefferschußapparat. Durch betätigen der roten Taste kann man jeweils eine Ladung Pfeffer abschießen, auch gegen den Wind. Alles zu dem Pfefferspray gesagte trifft auch hier zu.



Elektroschocker:                             Dieses Gerät durfte ich in einer Filiale der Firma Frankonia Jagd fotografieren hierfür Danke. Der einzige wirkliche Nachteil eines Elektroschockers außer das man ihn nicht überall mithin nehmen darf ist, dass man beim Einsatz bei seinem Gegner auf Tuchfühlung gehen muss.



Fischbetäuber:                               Angler wissen ihn zu schätzen und zu gebrauchen. Erwerb, Besitz und Transport sind legal, das Führen nicht mehr.



Teleskopgummigknüppel:                   Hier in ausgezogenem Zustand, zusammengeschoben ist er nur so lang wie sein Griff. Was auch immer die Staatsmacht der ehemaligen DDR dazu verleitet hat so ein Ding einzuführen, ich kann es nicht nachvollziehen. Mit diesem Ding kann man zwar jemandem ordentlich wehtun aber ob es dazu geeignet ist einen Ernsthaften Angreifer zu stoppen, wage ich zu bezweifeln. Besser als nichts, mein Knirps ist mir lieber. Erwerb, Besitz und Transport sind legal, das Führen nicht mehr.



Shanghai - Knüppel:                        Dieser in vielen Kreisen "beliebte" Gegenstand, kann einem im Fall des Falles gute Dienste leisten. Er ist nicht von harter Struktur und verletzt daher auch nicht so schnell, dennoch ist er sehr wirkungsvoll. Erwerb, Besitz und Transport sind legal, das Führen nicht mehr.



Teleskopschlagstock:                         Hier in ausgezogenem Zustand (53cm), zusammengeschoben (21cm) ist er gerade mal so lang wie der mit Gummi überzogene Griff. Aufgrund der massiven Bauweise können beim Einsatz leicht Verletzungen zugefügt werden. Daher ist besonders auf die Verhältnismäßigkeit zu Achten. Erwerb, Besitz und Transport sind legal, das Führen nicht mehr.



Kleiner Teleskopschlagstock:                Ausgezogen gerade mal 31cm, eingeschoben 13,5cm lang (ohne Fangriemenöse) passt sogar in den Abendanzug. Wirksam klein und fein. Erwerb, Besitz und Transport sind legal, das Führen nicht mehr.



Federbetriebener Teleskopschlagstock:                        Nach betätigen des Hebels saußt der Schlagstock aus dem Griff und steht fest. Durch den Bedienhebel ist der Griff nur unbequem zu fassen und die Parrierelemente stören mehr als das sie von Nutzen sind. Erwerb, Besitz und Transport sind legal, das Führen nicht mehr.



African Walking Stick:                      Hergestellt von Cold Steel in bekannt guter Qualität, unkaputtbar. Mit diesem 95cm langen Spazierstock darf man überall spazieren gehen.





Häusliche Sicherheit:

Lassen Sie sich von der Polizei beraten www.Polizei-Beratung.de .

Das Mindeste ist eine stabile Eingangstür die mit einem ordentlichen Sicherheitsschloss versehen ist.

Alarmanlagen sind ein guter Schutz für Ihre Wohnung. Sie wirken besonders abschreckend wenn Sirene und Meldeleuchte von der Straße gut zu sehen sind.

Mit einem Selbstwählsatz verbunden können im Alarmfall mehrere Personen direkt informiert werden.

Durch den Einbau von Paniktastern an strategischen Punkten der Wohnung lässt sich die Sicherheit nochmals erhöhen.

Alarmanlagen können normalerweise Abschrecken aber nicht Abwehren, falls sich ein Eindringling von der Sirene nicht stören lässt.

Falls Sie ihrem ungebetenen "Gast" eine unangenehme Überraschung bereiten wollen, empfehle ich Ihnen unter www.sidag.de nachzuschauen.

Die Firma Sidag vertreibt Alarmsysteme die den Täter nicht nur melden sondern auch mittels Reizgas vertreiben. Diese Geräte sind sogar hier in der, den aktiven Täterschutz betreibenden, Bundesrepublik Deutschland zugelassen.


Sjambok:                                            Die Ordnungskräfte in Südafrika nutzen diese äußerst wirkungsvolle Gerät und sind zufrieden. Ursprünglich wurden Sjamboks aus Nilpferdleder hergestellt, diese Beiden in den Längen 110cm und 140cm bestehen aus Kunststoff was ihrer Wirksamkeit keinen Abbruch tut. Hergestellt werden sie von der Firma Cold Steel in bekannter Qualität. Da der Sjambok eine Peitschenähnliche Waffe ist, ist er zuhause am besten aufgehoben.